Naturheilkunde

Akupunktur

Akupunktur entstammt der traditionell chinesischen Medizin, welche eine der ältesten bekannten Medizintraditionen der Welt ist. Die erste Akupunkturfibel für Tiere stammt von Sungyang, der ca. um 900 v. Chr. lebte!

In den letzten 10-15 Jahren hat sich die Akupunktur (wieder) zunehmend in Europa etabliert und konnte sich durch intensive wissenschaftliche Forschungen von allen mystischen Vorstellungen befreien und ist nun allgemein anerkannt.

Die Kombination der traditionellen Akupunktur mit der modernen Technik der Lasermedizin ermöglicht heute eine schmerz- und stressfreie Behandlung. Zusätzlich wird dabei die heilende Wirkung des Laserlichts genutzt.

Akupunktur als Regulationstherapie

Akupunktur hilft dem Körper „sich selbst zu helfen“, d.h. Organfunktionen und Energieflüsse durch Stimulation wieder in Gang zu setzen. Daher sind der Akupunktur alle Erkrankungen, bei denen keine irreparablen Schäden aufgetreten sind, zugänglich. Sie wird vor allem erfolgreich eingesetzt bei chronischen Krankheiten, die durch permanente Fehlregulationen oft zu extremen Beschwerden führen können.

Lasertherapie

Der Begriff „Laser“ ist aus der physikalischen Erzeugung dieser bestimmten Art von Licht  abgeleitet : „light amplification by stimulated emission of radiation“, was bedeutet, dass es synchron schwingend, phasengleich und auf gleicher Wellenlänge ist, also hochenergetisch und extrem gebündelt.

Auch im Organismus selber existiert eine ultraschwache Zellstrahlung der Biophotonen, mithilfe derer die Zellen untereinander kommunizieren. Tumorzellen verlieren mit zunehmender Bösartigkeit diese Fähigkeit der Kommunikation, auch bei allen krankhaften Prozessen kommt immer mehr Unordnung in dieses System der „geordneten Strahlung“ der Zellen untereinander. Dies kann man mit geordnetem, energiereichem Licht von außen positiv beeinflussen.

In der Medizin wurden Laser lange Zeit fast nur chirurgisch genutzt. Mittlerweile nutzt man jedoch auch immer mehr die sogenannte „low level lasertherapie“,  mit der man lokal behandeln kann ohne zu verletzen oder zu schneiden.

Homöopathie

(homoios= ähnlich, pathos= Leiden, gr.)

Gegründet vom deutschen Arzt Samuel Hahnemann (1755-1834), der anhand eines Selbstversuchs mit Chinarinde bei sich Symptome hervorrufen konnte, die denen der Malaria glichen. Damit war für ihn der Beweis erbracht, dass die heilende Wirkung der Pflanze bei ebendiesem Wechselfieber darauf beruht, dass sie beim Gesunden exakt die Symptome der Krankheit erzeugt. Genau dies besagt auch der Grundsatz der Homöopathie „Similia similibus curentur“  (Gleiches wird mit Gleichem geheilt).

Die Ausgangssubstanzen der homöopathischen Mittel werden durch Verdünnen und Potenzieren so bearbeitet, dass sie ihre heilende Wirkung entfalten und verstärken, ohne schädliche Nebenwirkungen zu haben. (Wer würde z.B. Arsen oder Tollkirsche pur einnehmen?). Paradoxerweise ist die Wirkung eines Mittels umso tiefer und durchgreifender, je höher die Potenz ist, das heißt, je weniger von der Ausgangssubstanz enthalten ist. In der Regel sind in den Potenzen, mit denen gearbeitet wird, keine Atome der Ausgangssubstanz mehr nachweisbar!

Man kann sich das Ganze so vorstellen, dass mit Gabe eines homöopathischen Mittels dem Körper die nötige Information gegeben wird, um sich selbst zu heilen.
Selbst schwere Erkrankungen sind dieser Form der Regulationsmedizin zugänglich!

Bachblüten

Nein, es sind keine Blumen, die nur an Bächen wachsen, ihren Namen haben die Bachblüten von ihrem „Finder“ Dr. Edward Bach (1886 – 1936) aus England. Der studierte Arzt arbeitete im homoöpathischen Krankenhaus in London (Ja, das gab es!), war aber irgendwann unzufrieden und zog aufs Land. Dort widmete er sich vermehrt der Erforschung seiner Vermutung über den Zusammenhang zwischen Seele und körperlicher Krankheit.

Laut Bachs These beruht jede körperliche Krankheit auf einem seelischen Ungleichgewicht. Bach entwickelte seine Therapie in den 1930er Jahren. Als Anhänger der Lehren von Carl Gustav Jung wählte er die Pflanzen nach eigenen Angaben „intuitiv“ danach aus, welche „positiven archetypischen Seelenkonzepte“ diese verkörpern. Im Gegensatz zum Simile-Prinzip in der Homöopathie sollen diese Essenzen als positiver Gegenpol eine Harmonisierung negativer Seelenzustände direkt bewirken.  Die Bach-Blütentherapie wird üblicherweise nicht zur Phytotherapie (Pflanzenheilkunde) gezählt. Die verwendeten Pflanzenteile sind in der Regel keine bekannten Heilpflanzen und wurden von Edward Bach auch nicht als solche ausgewählt.

Somit haben wir mit der Bachblütentherapie ein sanfte, aber wirkungsvolle „Waffe“ vor allem gegen seelische Krankheitszustände und besonders Tiere sprechen meiner Erfahrung nach sehr gut darauf an. Wer Ausdrücke wie z.B. „die Haut ist der Spiegel der Seele“, „es ist ihm etwas auf die Leber geschlagen“ oder „sich alle Last auf die Schultern zu laden“ kennt, weiß, was so eine Behandlung unter Umständen noch alles bewirken kann!

Neuraltherapie

Bei der Neuraltherapie wird ein Lokalanästhetikum (ein lokal betäubendes Mittel) an bestimmte Stellen des Körpers gespritzt (wie zB Nervenknotenpunkte oder auch Akupunkturpunkte)  und damit ein Reiz gesetzt, der zusätzlich zur direkten Wirkung auch eine Fernwirkung entfalten soll. Besonders gut ist dies zur Schmerztherapie geeignet, die Wirkungsweise wurde im Übrigen bei einer Migränepatientin  entdeckt. (Dres. Ferdinand und Walter Huneke, 1925).

Eigenbluttherapie

Die Eigenbluttherapie gehört zu den klassischen naturheilkundlichen Verfahren und gründet auf die Ärzte William Highmore (1874) und Dr Novotny  (1912). Dem Patienten wird ein definierte Menge Blut entnommen und nativ (unbehandelt) oder zB mit homöopathischen Mitteln aufbereitet wieder injiziert. Dies entspricht einer (unspezifischen) Reiztherapie, d.h. dem Körper wird ein Anreiz geboten, die Abwehr in eine bestimmte Richtung „anzukurbeln“. Angewendet wird dies zB bei allergischen Erkrankungen, Neurodermitis, Asthma, Infekten sowie auch Erkrankungen des rheumatischen Formenkreises.